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Cholesterin

Cholesterin (oder auch Cholesterol genannt) ist eine natürliche, fettähnliche Substanz (ein sogenanntes Lipid) und ein lebenswichtiger Bestandteil des menschlichen Organismus. Es ist in allen menschlichen Zellen zu finden und außerdem Baustein vieler Hormone. Cholesterin wird zu etwa drei Vierteln im Körper selbst (vor allem in der Leber) hergestellt.

Die restliche Menge des Gesamtbedarfs wird über die Nahrung bezogen. Im Wesentlichen unterscheidet man drei Formen von Cholesterin: HDL (High Density Lipoproteine, "gutes" Cholesterin = günstig für die Blutgefäße), LDL (Low Density Lipoproteine, "schlechtes" Cholesterin= schädlich für die Blutgefäße) und Gesamtcholesterin.

Das Cholesterin wurde von Chemikern bereits im 18. Jahrhundert in Gallensteinen entdeckt. Davon leitet sich auch der Name aus den griechischen Worten chole = Galle und stereos = fest ab. In vielen biochemischen Prozessen spielt es eine wichtige Rolle. Im Einzelnen erfüllt es folgende Aufgaben und (Hilfs-)Funktionen:

  • es dient als unverzichtbarer Bestandteil der Zellmembranen, die jede Körperzelle umgeben; so ist es u.a. zuständig für die Durchlässigkeit der Zellwände und damit die Aufnahme von Nährstoffen und die Abgabe von Stoffwechselendprodukten
  • Cholesterin unterstützt die Leber bei der Herstellung von Gallensäure
  • Cholesterin wird zur Hormonproduktion benötigt (u.a. von Testosteron und Kortisol)
  • Cholesterin unterstützt bei der Reparatur geschädigter Zellwände
  • Cholesterin unterstützt die Herstellung von Vitamin D