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So wichtig ist Schlaf für unsere Gesundheit

Schlafen

Ein gesunder Schlaf ist essenziell für Ihre körperliche Gesundheit und das Wohlbefinden. Oft wird er aber unterschätzt oder stark vernachlässigt. Die Folge sind dann Einschlafprobleme oder Schlafstörungen.
Bekommt der Körper nicht ausreichend Ruhe und Schlaf treten Probleme wie starke Müdigkeit, Stimmungsschwankungen und Konzentrationsschwierigkeiten auf. Ziehen sich die Schlafprobleme über einen längeren Zeitraum, kann es zu schwerwiegenderen Folgen wie Burnouts oder Depressionen kommen.

Das Thema auf den Punkt gebracht

  • Allgemein: Während wir schlafen werden Schäden an Zellen, Organen und Muskeln repariert und der gesamte Körper wird entgiftet. Gelernte Informationen werden verknüpft und abgespeichert.
  • Wichtig: Für einen Erwachsenen werden 6-9 Stunden Schlaf pro Tag empfohlen.
  • Hinweis: Baldrian ist ein pflanzliches Beruhigungsmittel, das bei Schlafstörungen helfen kann. In Verbindung mit Eisenkraut kann es sogar die Schlafqualität verbessern. 

Was passiert im Körper während wir schlafen?

Nachts gut zu schlafen ist bedeutsam für unsere körperliche Gesundheit sowie die physische und psychische Leistungsfähigkeit am Folgetag. Viele körperliche Prozesse laufen hauptsächlich im Schlaf ab. Kreislauf und Stoffwechsel regenerieren sich und der Körper hat eine stärkere Abwehr gegen bakterielle Infektionen. Das Immunsystem kann sich so im Schlaf wieder auftanken, damit wir tagsüber fit und energiegeladen sind. 

Unsere Körperfunktionen verhalten sich im Wachzustand anders als während der nächtlichen Ruhephase. Findet diese Regeneration durch Schlafentzug nicht statt, vermindert das nicht nur die Leistungsfähigkeit, sondern beschleunigt auch den Alterungsprozess des Körpers.  Auch diverse Krankheiten wie Diabetes oder Herz-Kreislauf-Störungen können die Folge sein. Neben negativen körperlichen Auswirkungen treten bei Schlafmangel häufig auch ernstzunehmende psychische Beschwerden wie Depressionen oder Burnouts auf. Verschiedene Studien haben gezeigt, dass in Europa mittlerweile jede zweite Person mit Schlafproblemen zu kämpfen hat. 

Schlafphasen: Die 5 Phasen eines Schlafzyklus

Während des Schlafens durchläuft der Mensch fünf Schlafphasen. Diese 5 Phasen ergeben je einen Schlafzyklus, der etwa 1,5 Stunden andauert. Im Anschluss beginnt der nächste Schlafzyklus. Ein gesunder Erwachsener durchläuft vier bis sechs dieser Zyklen pro Nacht und schläft damit  idealerweise rund 8 Stunden täglich.

Einschlafphase

Die erste ist die Einschlafphase, in der man von der Müdigkeit in den Schlaf fällt. Wie lange diese Phase dauert ist von Person zu Person unterschiedlich. Manche brauchen nur fünf Minuten zum Einschlafen während andere bis zu 30 Minuten dafür brauchen. In diesem Prozess kann es zu Zuckungen kommen – diese sind harmlos und ein Zeichen für die zunehmende Entspannungen des Körpers. 

Leichtschlaf und Tiefschlaf

Sobald man eingeschlafen ist folgt der Leichtschlaf. Dieser ist ein Übergang zur dritten Schlafphase, dem Tiefschlaf. Während des Tiefschlafs werden alle Körperfunktionen reduziert. Die Atmung verlangsamt sich, die Körpertemperatur sinkt und die Regeneration startet. In dieser Phase ist man nur schwer zu wecken. 

REM-Phase

Im Anschluss an den Tiefschlaf folgt die REM-Phase (auch Traumschlaf genannt). In dieser Phase läuft das Gehirn hochaktiv, äußere Reize werden ausgeblendet und die Augäpfel sind stark in Bewegung. Das ist auch die Phase, in der wir träumen. Hier werden Ereignisse des Tages im Gedächtnis verknüpft.  In dieser Phase ist man noch schwerer zu wecken als in der Tiefschlaf-Phase. 

Aufwachphase

Zuletzt folgt die Aufwachphase. Der Körper bereitet sich auf den neuen Tag vor und die Körpertemperatur steigt wieder an.

6 Tipps für einen besseren Schlaf

In Deutschland leidet eine Vielzahl der Erwachsenen unter Schlafproblemen. Viele wissen sich gegen dieses Phänomen unseres modernen, schnelllebigen Lifestyles nur mit einem verstärkten Konsum von Schlaftabletten zur Wehr zu setzen. Diese können jedoch auf Dauer gesundheitsschädlich sein. Als Alternative haben wir 6 Tipps für einen erholsameren Schlaf zusammengestellt.

1. Eine passende Schlafumgebung

Eine richtige Schlafumgebung ist die wichtigste Voraussetzung für einen guten Schlaf. Im Schlafzimmer sollte es möglichst ruhig, dunkel und nicht zu warm sein. Eine Temperatur von 18 Grad ist dafür ideal. Außerdem sollten das Bett und das Kissen bequem sein. 

2. Vor dem Schlafen lüften

Hilfreich ist auch vor dem Schlafen das Zimmer einmal für 20 Minuten gut durchzulüften. Mit frischer Luft schläft es sich deutlich besser. 

3. Verzicht auf Koffein

Um gut einzuschlafen, sollte abends vor allem auf koffeinhaltige Getränke und Medikamente verzichtet werden. Koffein tut nämlich genau das im Körper, was man vor dem Schlaf vermeiden sollte: die Gehirnaktivität anregen. 

4. Körperliche Bewegung

Tägliche Bewegung und regelmäßiger Sport wirken sich besonders gut auf die Schlafqualität aus. Allerdings sollte auf ausreichend Abstand der sportlichen Aktivität zur Schlafzeit geachtet werden.

5. Baldrian – das pflanzliche Beruhigungsmittel

Baldrian ist ein pflanzliches Beruhigungsmittel, das bei Schlafstörungen sowie bei nervösen Anspannungen helfen kann. Studien belegen, dass Baldrian in der Kombination mit Eisenkraut die Schlafqualität verbessern kann. 

6. Geregelte Schlafzeiten

Entwickeln Sie eine Routine. Wenn man jeden Abend zur gleichen Zeit ins Bett geht, gewöhnt sich der Körper nach einer Zeit daran. Der Körper wird wieder zur selben Zeit müde und somit kann es helfen schneller einzuschlafen. Manchen hilft auch Meditation, um den Stress vom Alltag zu vergessen und den Körper runterzufahren. 

Häufig gestellte Fragen zur Schlafgesundheit

Welche Schlafphasen gibt es?

Wir durchlaufen 5 Schlafphasen die jeweils einen Schlafzyklus ergeben: Einschlafphase, Leicht- und Tiefschlaf, REM-Phase und die Aufwachphase. Ein gesunder Erwachsener durchläuft vier bis sechs Schlafzyklen pro Nacht.

Was passiert im Körper während wir schlafen?

Während wir schlafen werden Schäden an Zellen, Organen und Muskeln repariert und der gesamte Körper wird entgiftet. Gelernte Informationen werden verknüpft und abgespeichert. Unser Kreislauf und Stoffwechsel regenerieren sich und der Körper hat eine stärkere Abwehr gegen bakterielle Infektionen.

Wie lange sollte ein Erwachsener schlafen?

Für einen Erwachsenen werden 6-9 Stunden Schlaf pro Tag empfohlen.

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