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Prostata - Startseite Übersicht

Die Prostata – Aufbau, Aufgaben, Erkrankungen und Therapien

Ein kleines Organ mit großer Wirkung: die männliche Prostata. Vieles gibt es über sie zu erfahren. Diese Seite informiert Sie über alles rund um die Prostata. Nachfolgend finden Sie Informationen über

  • Aufbau und Aufgaben der Prostata
  • Erkrankungen der Prostata
  • Schulmedizinische und alternative Therapiemöglichkeiten


Außerdem können Sie hier nachlesen,

  • was Sie selbst für eine gesunde Prostata tun können
  • welchen Einfluss die Prostata auf Ihr Sexualleben hat

Was genau ist die Prostata?

Die Prostata ist eine Drüse, die ausschließlich beim Mann vorkommt. Sie gehört zu den inneren, untergeordneten Geschlechtsorganen des Mannes. Der Name „Prostata“ leitet sich vom Altgriechischen ‚prostátēs‘ ab, was so viel bedeutet wie ‚Vorsteher, Vordermann‘. Daher nennt man die Prostata auch Vorsteherdrüse.

Etwa walnussgroß (ca. 4 cm) wiegt die Vorsteherdrüse auch nur rund 20 Gramm. Ab dem etwa 30. Lebensjahr beginnt die Prostata 1% im Jahr zu wachsen. Bei 50-jährigen Männern kann die Prostata bereits 40 ml fassen, im Alter von 80 Jahren sogar 200ml. Im hohen Alter kann die Prostata so viel wiegen wie ein Pfirsich! 

Lesen Sie hier, wie das männliche Geschlechtshormon Testosteron das Wachstum der Prostata beeinflusst 

Wo liegt die Prostata und wie ist sie aufgebaut?

Die Prostata liegt unter dem Bauchfell und schmiegt sich an den Hals der Harnblase. Der Mastdarm (medizinisch: Rektum) begrenzt sie zum Rücken hin. Zum Bauch hin dient die Schambeinfuge als Begrenzung.

Die Prostata und die Schambeinfuge werden durch ein Band miteinander verbunden. Durch die Mitte der Prostata läuft die Harnröhre. Genau deshalb gehören Probleme beim Wasserlassen zu den klassischen Symptomen einer Erkrankung der Prostata. Außerdem führt der paarig angelegte Spritzkanal durch die Prostata.

Er ist an der Ejakulation des Mannes beteiligt. Umschlossen wird die Prostata von einer Bindegewebskapsel, der Capsula prostatica. 

Was für eine Funktion bzw. Aufgabe erfüllt die Prostata?

Die Prostata gehört zusammen mit Samenleiter und den Samenbläschen zu den inneren Geschlechtsorganen des Mannes. Sie ist aktiv an der Sexualität des Mannes beteiligt. Die Prostata stellt nämlich einen Teil des Sekrets her, das bei der Ejakulation durch die Harnröhre abgegeben wird und sich mit den Spermien vermischt.

Außerdem sondert das epitheliale Drüsengewebe das prostataspezifische Antigen (= PSA) ab, das die Samenflüssigkeit dünnflüssiger macht. So gewinnen die Spermien an Beweglichkeit.

Warum PSA so wichtig für die Früherkennung von Prostataerkrankungen ist, erfahren Sie hier

Durch ihre Lage stützt die Prostata den Blasenhals. Sie sorgt auch für einen sicheren Verschluss der Harnblase. Während des Wasserlassens dichtet da die Prostatamuskulatur (zusammen mit der Blasenmuskulatur) die Spritzkanälchen ab und verhindert, dass Urin hinein gelangen kann. Umgekehrt kann genauso wenig Samenflüssigkeit in die Blase eindringen. 

Welche Erkrankungen der Prostata gibt es?

Erkrankungen der Prostata haben längst den Status einer Volkskrankheit - dennoch für viele ein Tabuthema. Dabei ist es wichtig, mögliche Symptome und Krankheitsbilder rechtzeitig zu erkennen!

Fast jeder Mann über 50 muss sich früher oder später Veränderungen seiner Prostata stellen. Dabei sind vor allem drei Erkrankungen der Vorsteherdrüse besonders weit verbreitet:

  • (1)   Prostatitis: Entzündung der Prostata
  • (2)   Benigne Prostatahyperplasie: Gutartige Vergrößerung der Prostata
  • (3)   Prostatakrebs (Prostatakarzinom): Bösartiger Tumor der Prostata

 

Wissen Gesundheit Prostata Männer

Frühzeitig erkannt sind alle drei Krankheitsbilder gut zu behandeln und verursachen häufig keine dauerhafte Einschränkung der Lebensqualität für die Betroffenen. Die moderne Medizin entwickelt sich im Bereich der Prostata-Früherkennung immer weiter.

Sie bietet Männern eine gute Chance, rechtzeitig mögliche Erkrankungen zu erkennen. Bildgebende Verfahren, aber auch die Bestimmung des PSA-Werts und die digital rektale Untersuchung sind bewährte Mittel der Früherkennung.

Wird eine Erkrankung festgestellt, gibt es zahlreiche medizinische und naturheilkundliche Therapieansätze zur Schmerzlinderung und Heilung des Patienten. Außerdem existieren Leitlinien für Männer, die darüber aufklären,wie man(n) selbst eine Erkrankung der Prostata aktiv vorbeugen kann. 

Was hilft gegen krankhafte Veränderungen der Prostata (Therapiemöglichkeiten)?

Die moderne Medizin kennt viele Wege, die unterschiedlichen Krankheitsbilder von Prostata-Erkrankungen zu behandeln. Grob unterteilen lassen sich diese Möglichkeiten in nicht-operative und chirurgische Maßnahmen. Die Behandlung hängt natürlich von der jeweils spezifischen Erkrankung des Betroffenen ab.

Weit verbreitet und allgemein bekannt sind klassische Therapieansätze mit Antibiotika bei Entzündungen und Infektionen, Hormontherapien, aber auch - im Falle von einer Krebserkrankung - die aggressive Chemotherapie und Bestrahlung.

Viele Betroffene sehen bei einem chirurgischen Ansatz nur die ganzheitliche Entfernung der erkrankten Prostata. Dass heutzutage viele minimal-invasive Eingriffe geleistet werden können, ist wenig bekannt.

Aber auch schmerzlindernde, nicht heilende Verfahren (= palliativ) haben den Weg in die moderne Prostata-Behandlung gefunden.

Erfahren Sie hier mehr über die medizinischen Therapiemöglichkeiten von Prostata-Erkrankungen

Die Kräfte der Natur werden in der Behandlung von Prostata-Erkrankungen mehr und mehr geschätzt. Die heilende Wirkung von Kürbiskernen, Granatapfel und Co. bleiben nicht länger unentdeckt. Sie verschaffen lindernde oder sogar heilsame Wirkung und ersparen den Betroffenen schmerzhafte Nebenwirkungen.

Viele medizinische Therapien ziehen pflanzliche Präparate hinzu. Voraussetzung für die Einnahme pflanzlicher Helfer ist Geduld: Sie entfalten ihre Wirkung erst über Wochen und Monate, weshalb sie regelmäßig eingenommen werden müssen.

Lesen Sie hier mehr über die Wundermittel der Natur! 

Was kann ich selbst für eine gesunde Prostata tun?

Neben einer gesunden und ausgewogenen Ernährung gehört regelmäßige Bewegung zu den wichtigsten Faktoren für eine gesunde Prostata. Ein gutes Normalgewicht und der Verzicht auf Alkohol sowie Nikotin begünstigt zudem die Gesundheit der Prostata (und des gesamten Körpers).

Aufgrund ihrer Lage entwickelten Fachleute ein spezielles Beckenbodentraining, das bei regelmäßiger Anwendung deutliche Erfolge verzeichnen kann. Außerdem sollte jeder Mann regelmäßig zur Krebsvorsorge gehen. 

Wie beeinflusst die Prostata die Sexualität des Mannes?

In den östlichen Kulturkreisen ist die Prostata als besonders erregbarer Punkt des Mannes schon seit Jahrtausenden bekannt. Mittlerweile ist diese Erkenntnis allerdings auch in unseren Kulturbreiten angekommen.

So hat die Prostata neben ihrer Aufgabe als Sekret-produzierende Geschlechtsdrüse auch eine sexuelle Funktion: Sie gilt als der männliche G-Punkt. Durch die Stimulation der Prostata beim Geschlechtsverkehr kann ein Orgasmus erlebt werden, der sich in seiner Intensität deutlich vom phallischen Höhepunkt unterscheidet.

Umso schwerwiegender ist eine Erkrankung der Vorsteherdrüse für den einzelnen betroffenen Mann. Eine Verminderung der Libido sowie Erektionsprobleme machen Erkrankten das Sexualleben oft schwer.

Allerdings können derartige Symptome auch als Nebenwirkung der aktiven Behandlung auftreten. In beiden Fällen führen Beeinträchtigungen der Sexualfunktion häufig zu einer hohen psychischen Belastung bei Männern. 

Erfahren Sie hier, wie die Prostata Ihr Sexleben beeinflusst, und wie Sie die Einschränkungen in den Griff bekommen können.

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